Mitbestimmung – Mitgestaltung
Welche Themen bewegen uns? Wie können wir Schule mitgestalten? Was wollen wir uns am GvB als SuS vornehmen?
Vom 12.02.2025 – 14.02.2025 fand innerhalb unserer Gesamtschülervertretung die Zukunftswerkstatt statt. Im Vorfeld für diese Zukunftswerkstatt wurden acht engagierte Moderator*innen aus den Klassenstufen 7-10 von der Schulsozialpädagigik ausgebildet, die dann anleitend und unterstützend diese Zukunftswerkstatt mit den Mitgliedern der GSV durchführten.
Während dieser drei Tage wurden diese drei Phasen bearbeitet:
- Beschwerde- und Kritikphase: Was stört dich? Was liegt dir am Herzen? Beschwere dich über alles mögliche! Dies kann sich auf die Schule, die Politik und andere Dinge beziehen.
- Phantasie- und Utopiephase: Stell dir vor, dir sind keine Grenzen gesetzt! Du hast Unmengen an Geld und es sind dir alle Möglichkeiten gegeben. Was würdest du verändern wollen, um dein perfektes Projekt auf die Beine zu stellen?
- Verwirklichungs- und Praxisphase: Welches sind die Themen, die uns als SuS besonders bewegen? Welche Projekte möchten wir realistisch umsetzen?
Unsere Ergebnisse aus der Zukunftswerkstatt 2025:
Wir haben drei Projekte zur Kategorie Sport/Spaß und faires Miteinander entwickelt. Zwei Projekte beschäftigen sich mit der Gestaltung unseres Gymnasiums. Ein Lehrer-Voting soll dazu beitragen, ein konstruktives und positives Feedback an die Lehrerschaft zu geben und die Lehrer*innen zu würdigen.
Rückblickend war diese Zukunftswerkstatt eine bereichernde Methode, uns als einzelne Mitglieder der GSV näher besser kennenzulernen und als Team zusammenzuwachsen.
Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit der GSV und bedanke mich bei allen Mitwirkenden.
Tara Wermuth (Schulsprecherin)
Ein kreatives Projekt aus der Schulsozialpädagogik mit 15 Jugendlichen wurde in den Osterferien 2024 an der GvB durchgeführt. Das Resultat: Ein schulrepräsentatives, farbenfrohes und einladendes Gebäude mitten auf unserem Schulhof!
Entstanden ist das Projekt „UrbanArt“ in der Zukunftswerktstatt 2023, in der Projektgruppe der Künstlerklassen, durch die Schülerin Tara Wermuth.
Die intensive Planung begann kurz darauf im Februar 2023 mit der Hilfe unserer Schulsozialpädagogin Frau Seeger und der aktuellen Praktikantin der Sozialarbeit Hazal Azgin. Gemeinsam planten wir über ein Jahr intensiv daran. Nach vielen Hürden und Erfolgen gelang die Umsetzung dann in den Osterferien 2024.
Unterstützung durch zwei versierte Sprayer
Der professionelle Graffitikünstler Philipp „wizetone“ Ganzer und die Künstlerin Anne Bengard unterstützen das Projekt ebenfalls mit ihrem kreativen Können und ihrer Liebe zum Sprayen.
In der 1. Ferienwoche vom 25. bis 27 März wurde hauptsächlich Organisatorisches besprochen, und mithilfe von ausrangierten Landkarten des Geografiefachbereichs wurden Schablonen für die spätere Kreativ-Phase vorgefertigt. Außerdem hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, dem Graffitikünstler „wizetone“ beim Sprayen des überdimensionalen Blattes zuzuschauen.
Nach den Osterfeiertagen ging es dann weiter (2. bis 5. April): Die Kreativ-Phase wurde eingeleitet und die ersten Spraydosen wurden eifrig zur Hand genommen. Anne Bengard gab einen Crash-Kurs zu folgenden Themen: „Wie hält man eine Dose?“, „Wie präpariert man eine Dose vor Nutzung?“, „Welche Techniken kann man anwenden?“ und „Was gibt es für Sprayaufsätze?“. Anschließend hatten wir dann die Möglichkeit uns an Leinwänden in den einzelnen Themenbereichen auszuprobieren und auszutesten.
Die Teilnehmenden haben gemeinsam oder ggf. alleine ihre Schablonen an die Wand gepaust und daraufhin mit Anne ihre Designs an die Wand gebracht. Verteilt über die ganze Woche haben wir alle für einander gekocht, abwechselnd abgewaschen und aufgeräumt.
Die Baumaschinenvermietungsfirma Zeppelin hat uns in beiden Wochen mit ihren Hebebühnen unterstützt. Durch Kuchenverkäufe gab es kleine Einnahme, mit der wir unser tägliches Mittagessen finanziert haben. Der schulische Förderverein „Freunde der GvB“, der Offene Ganztag, welcher durch den Sozius e.V. vertreten wird, und ein Budget aus der Schulsozialarbeit haben dieses Projekt finanziert.
Mein persönliches Fazit: viel Spaß UND viel Verantwortung
Für mich als noch 15-Jährige war das Projekt natürlich eine tolle Erfahrung, allerdings auch sehr viel Verantwortung und Herausforderung. Dennoch kann ich sagen, dass mir die zwei Wochen sehr viel Spaß und Freude bereitet haben.
Nicht nur bin ich mit vielen tollen Schüler*innen in Kontakt und Arbeit getreten, sondern hatte ich auch die Möglichkeit, mit zwei liebevollen Künstlern zusammenarbeiten zu dürfen. Ich habe viele Sachen dazugelernt – und das nicht nur im Bereich des Graffitis.
Ich habe gelernt, dass man in vielen Situation die Verantwortung für eine größere Gruppe spontan selbst in die Hand nehmen und funktionieren muss. Auch ist die Zeit etwas, was zu 100 Prozent ernst genommen werden sollte. Und man muss konzentriert bleiben – denn sonst muss man unter Stress viele Dinge gleichzeitig schaffen.
Danke an die folgenden Personen:
Ich möchte mich bei allen Teilnehmer*innen bedanken: Helena T. 9c, Jasmina H. 9d, Jeyda V. 8c, Laura P. 10d, Lennard P. 9d, Lilli B. 8c, Marie-Louise B. 7e, Mislina M. 7c, Rahel S. 7b, Sophie S. 7a sowie Antonia aus der Katholischen Schule Salvator und dem Podcast-Team bestehend aus Nathan, Liam und Benjamin.
Vielen Dank für eure tolle Mitarbeit und eure Kreativität, die ihr in das Projekt mit eingebunden habt! Wir waren ein super Team und ihr wart ein besonders wichtiger Aspekt für die Umsetzung des Projektes. Wir können mehr als stolz auf unser Endergebnis sein.
Ein riesiges Dankeschön geht an unsere kreative Leitung und Umsetzung bestehend aus Philipp Ganzer, Anne Bengard und Simone Seeger und an die Praktikantin Hazal für die engagierte Mithilfe.
Tara (9a)
Welche Themen bewegen uns? Wie können wir Schule mitgestalten? Was wollen wir uns am GvB vornehmen? Vom 8. bis 10. Februar 2023 fand am Gabriele-von-Bülow-Gymnasium in der Aula und in der oberen Etage des Würfels die “Zukunftswerkstatt” der Gesamtschülervertretung (GSV) statt. Es nahmen ca. 50 Schüler*innen – Klassensprecher*innen aller Jahrgänge sowie Oberstufensprecher*innen des 11. Jahrgangs – teil.
Insgesamt wurde an acht Projekten gearbeitet – darunter ein Spendenaufruf für die Erdbebenopfer der Türkei und Syrien, Veränderungen der Cafeteria sowie die Idee einer GvB-Schulparty im Juni.
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Mosaikgestaltung an einer Beetumrandung auf dem Schulhof des Gabriele-von-Bülow-Gymnasiums
Die entstandenen Mosaiken wurden in aufwändiger Kleinarbeit angefertigt und zeigen Motive aus den Jahreszeiten.
Besonderen Dank an die Schülerinnen der jetzigen Klasse 9a: Incila, Marusa, Samantha, Saphira und Rebekka und allen anderen fleißigen Helferinnen und Helfern.
Wer gerne an zukünftigen Projekten zur Schulhof-Gestaltung mitwirken möchte kann sich per Whats-App bei Frau Seeger anmelden.
Creative Outdoor Design – das Projekt zur Verschönerung unseres Schulhofs
Am Anfang war die Idee, dann viele Ideen, um unser Gymnasium noch schöner und attraktiver zu gestalten.
Schüler/innen aus unterschiedlichen Klassenstufen und der Oberstufe trafen sich, um das COD-Projekt mit Inhalten zu füllen. Im Brainstorming wurden viele Ideen gesammelt.
Das erste Projekt, welches das COD-Team umsetzen wollte, war die Herstellung von Ablagen für die Schulmappen auf dem Schulhof.
Die Jungs der Klasse 9e und einige Schüler aus den 10. Klassen übernahmen die ersten Arbeiten: das Graben der Fundamente und das Bauen der Schalungen aus Holzplatten. Anschließend wurde der Beton, der von Herrn Weber angeliefert wurde, in die Fundamente und in die Schalungen geschippt.
Herr Armin Weber, freischaffender Künstler, leitete die Schüler bei den Arbeiten an, und dank seiner fahrenden Werkstatt konnten die Fundamente mit professionellem Werkzeug gegraben und die Schalungen gebaut und mit Beton befüllt werden. Die Schüler lernten dabei Techniken aus dem Baugewerbe kennen.
Einige Tage standen nun die kalten Betonsäulen auf dem Schulhof und warteten auf die künstlerische Verschönerung durch angefertigte farbenfrohe Mosaike aus Ton. In der Keramikwerkstatt fanden in vielen Stunden Ideenfindung, Entwurfsentwicklung und die eigentliche praktische Kreativarbeit, das Arbeiten mit Ton, statt. Die Mosaike wurden in vielen Stunden von Schüler/innen vorbereitet – thematisch lernten die Schüler/innen Techniken aus dem Kunsthandwerk kennen.
Schablonen aus Papier, mit Entwürfen für die jeweilige zu gestaltende Säulenwand, wurden angefertigt und gaben so erste Eindrücke, wie die Säulen aussehen könnten. Der Ton wurde ausgerollt und die Mosaike ausgeschnitten. Nach einer Trockenzeit und einem ersten Brand des Tones wurden die einzelnen kleinen Mosaikstücke glasiert und wiederum, bei über 1050 Grad, gebrannt.
Um unseren diesjährigen Abiturient/innen eine kreative Möglichkeit der Ehrung zu geben, wurden drei Platten hergestellt, auf denen sich nun die Namen der Abiturient/innen befinden. Diese Platten liegen jeweils auf den Säulen. Die Säulen wurden farblich in den Grundfarben blau, rot und gelb gestaltet.
In präziser Kleinarbeit wurden die Mosaik-Puzzleteile mit Fliesenmörtel an den Säulen angebracht – bereits am nächsten Tag konnten die Mosaike verfugt werden.
Das COD-Projekt ist ein klassenübergreifendes Projekt. Bei der Konzeption und Gestaltung des Projektes halfen viele Schüler/innen aus allen Altersstufen mit. Die Schüler/innen erhielten Einblicke in das Baugewerbe sowie in die künstlerische Arbeit in einer Keramikwerkstatt.
Ein besonderes Dankeschön für die stetige Mitarbeit geht an:
Angelina Giese, sie übernahm als Abiturientin die Gestaltung und Organisation der Unterschriftensammlung der Platten auf den Säulen.
Florentine Rüther, Alessandra Steingräber, Julian Lahnig, Ardan Deman (aus der Oberstufe), Alexandra Degen und Alina Rosenau (Klasse 10b), Selin und Gabi aus der Klasse 7b und natürlich allen anderen fleißigen Helferinnen und Helfern.
Ein Dankeschön geht auch an Armin Weber, der die baulichen und logistischen Arbeiten der Säulen erst realisierbar machte und die künstlerische Leitung gemeinsam mit Frau Seeger übernahm.





