Bridging Borders
Bridging Borders – For a Common Future
Die erste Begegnung im Rahmen des Erasmus+-Kurzzeitprojekts fand im November 2025 im wunderschönen Andalusien, dem Land der Orangen und Oliven, statt. Sie wurden von ihren Lehrerinnen Frau Bröcker und Frau Natterer begleitet.
Im Laufe der Reise wurden GvB-Schülerinnen sogar zu lokalen Berühmtheiten – auf Radio Palma. (ab ca. 3:30 Min.)
Claras Bericht vermittelt einen Einblick in die vielfältigen Aspekte der spanischen Kultur, die eine Gruppe von zehn GvB-Schülerinnen und -Schülern kennenlernen durfte. (BK)
Eine Reise in das Paradies
Mit Freunden eine Woche nach Spanien, und das auch noch unterstützt von der Schule und dem EU-Projekt Erasmus+ – ein Traum. Dieser Traum wurde für uns zehn Schüler*innen der bilingualen achten Klassen erfüllt.
Der Schüleraustausch startete unsanft früh am Sonntag, dem 16. November 2025. Mit Zwischenlandung in Zürich kamen wir abends in Andalusien an. Wir wurden von den Gastfamilien sowie einigen Lehrern herzlich empfangen. Mit unseren Familien fuhren wir zu ihnen nach Hause. Es gab Abendessen und wir konnten uns schon ein wenig einleben.
Am Montagmorgen ging es gemeinsam mit unseren Gastgeschwistern in die Schule I.E.S Antonio Gala. Dort frühstückten wir und erkundeten die Schule. Anschließend stand der Besuch der Stadthalle auf dem Programm. Dort wurden wir sogar von der Bürgermeisterin empfangen. Sie erzählte uns ein bisschen über die Menschen, die mit daran gearbeitet haben, diesen Austausch möglich zu machen.
Zurück in der Schule hörten wir einen Vortrag über die EU. Am Abend besuchten wir sowohl eine Orangenplantage als auch eine Olivenölplantage. Von beiden Früchten bekamen wir Kostproben.
Ausflüge, Unternehmungen, vielfältige Eindrücke
Am Dienstag besuchten wir die Nachbarstadt Córdoba. Dort besichtigten wir berühmte Sehenswürdigkeiten und machten Informationsvideos darüber – ganz im Influencer-Style. Am Abend unternahmen wir unterschiedliche Dinge gemeinsam mit den Gastfamilien.
Am nächsten Morgen gab es wieder eine kleine Lerneinheit zu Europa. Wir lernten die EU-Institutionen und Feiertage in Europa kennen. Spektakulär und fantastisch war später die Flamenco-Show der Schule.
Natürlich war nicht nur die Schule für uns von Bedeutung, sondern auch der Ort, in dem wir für ein paar Tage lebten. Von der schon bekannten Stadthalle aus startete eine Tour rund um Palma del Río. Wir besichtigten historische Gebäude, Ruinen und Museen.
Ein Abenteuer mit vielen Facetten
Am Donnerstag lernten wir über die europäischen Ursprünge in der Antike. Danach fuhren wir nach Sevilla. Dort erlebten wir eine professionelle Tour durch die Stadt mit viel Neuem aus Geschichte und Kultur.
Schon ein bisschen vertraut mit der Stadt bekamen wir Zeit, selbständig in Gruppen Sevilla noch genauer in Augenschein zu nehmen. Wir suchten uns etwas zu essen, kauften Andenken oder genossen es einfach, die Stadt gemeinsam zu erkunden.
Am folgenden Tag trafen wir ehemalige Schüler*innen, aber auch solche, die noch die Schule Antonia Gala besuchten; sie alle erzählten von ihren begeisternden Erfahrungen mit dem Erasmus-Programm.
Doch nichts geht über die eigenen Erlebnisse. Wir schauten uns also alle Informationsvideos vom Dienstag an und haben über das beste Video abgestimmt. Unser Tagesprogramm endete mit einem Gruppenfoto. Den Abend ließen wir zusammen als ein letztes gemeinsames ‘Abenteuer’ in einer Pizzeria ausklingen.
Fantastische Menschen, eine überwältigende Stadt
Samstagmorgen – und schon ging es zurück zum Flughafen. Nach dem letzten, teils emotionalen Abschied eilten wir zum Flugzeug. Mit einem Zwischenstopp in Frankfurt waren wir abends wieder in Berlin.
Die Freude, wieder zuhause zu sein, mischte sich bei vielen mit Traurigkeit, nicht mehr bei diesen fantastischen Menschen in ihrer überwältigenden Stadt zu sein. Doch ich glaube, ich kann letztlich für alle sprechen, wenn ich schreibe, zuhause ist doch der beste Platz. Das beste Bett, die beste Atmosphäre und auch wieder mal ein bisschen Ruhe. Unser Abenteuer war zu Ende.
Clara L. S. (8b)




