Känguru der Mathematik

Känguru der Mathematik

Den Känguru-Wettbewerb der Mathematik gibt es seit den 1990er Jahren. Er wurde als Multiple-Choice-Test von Hochschulmathematikern in Australien erfunden – daher der Name. Ziel des Wettbewerbs war von Beginn an, die Mathematik populärer zu machen und den Spaß am mathematischen Denken zu fördern.

In Deutschland fand der erste Wettbewerb 1995 statt, und es fing ganz klein an. Zunächst nahmen nur drei Schulen mit insgesamt noch nicht einmal 200 Schülern teil. Inzwischen ist der Känguru-Wettbewerb zu einem riesigen Ereignis geworden. 2015 beteiligten sich ca. 850.000 Schüler aus mehr als 10.000 Schulen .

Die Auswertung des Wettbewerbs erfolgt schulintern nach Klassenstufen getrennt. Außerdem wird deutschlandweit erfasst, wie viele SchülerInnen in den einzelnen Jahrgangsstufen teilnehmen. Anhand der Durchschnittspunktzahl einer Klassenstufe kann man schnell erkennen, wo man selbst steht.

Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern winkt am Ende eine Belohnung in Form einer Urkunde und eines Knobelspiels. Wer in einer Schule die größte Anzahl von Aufgaben hintereinander fehlerfrei löst und damit am weitesten springt, gewinnt das Känguru-Shirt.

Diejenigen, die zu den deutschlandweit ca. 5% besten Teilnehmern in einer Jahrgangsstufe gehören, erhalten Sonderpreise in drei Preiskategorien.

Und wer sich auf den Wettbewerb, der jährlich im März stattfindet, vorbereiten möchte, spielt ZAL.